Gesunde Luft durch E-Mobile

In den letzten Jahrzehnte nehmen Asthma und Allergien bei Kindern immer mehr zu. Schuld daran sind dir Schadstoffwerte in der Stadtluft, verursacht durch die Verbrennungsmotoren der Autos.

Wenn die Autos auf E-Mobilität umgestellt werden, gehört das der Vergangenheit an. Genauso wie die schlechte Linzer Luft in meiner Kindheit, als die Voest noch allen Dreck in die Luft blasen durfte. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie es damals roch und stank. Warum also weiter die Abgase entlang der Verkehrsachsen tolerieren? 

Man glaubt es kaum, aber die ersten Autos fuhren elektrisch. Z.B. die ersten Modelle von Ford, die man in jedem Mickey Mouse Heft noch als klappriges Gefährt von Oma Duck bewundern kann. Die Straßenbahn hieß überall „Die Elektrische“, die Elektrifizierung der Bahn läutete das moderne Zeitalter ein. Erst nach einigen Jahren erschien den Konstrukteuren der Otto-Motor effizienter, da Öl und Benzin billig zu haben waren und eine hohe Reichweite garantierten. 100 Jahre lang gewöhnten sich die Autobauer an die Verbrennungsmotoren und konnten sich gar nichts anderes mehr vorstellen. Man würde die Motoren immer effizienter und abgasärmer machen, aber alle anderen Antriebsformen hielten sie für Träumerei.

Bis der VW-Dieselskandal sie aus ihren Träumen riss und sich zu einem weltweiten Diesel- und Verbrennungsschwindel auswuchs. Plötzlich setzt VW-Chef Müller auf Elektrifizierung und viele andere folgen ihm. Toyota hat schon seit Jahren auf Hybrid- und Wasserstoffmotoren gesetzt und ist in diesem Antriebsweg wohl nicht mehr einzuholen.

Tesla hat das E-mobil salonfähig gemacht, Tesla-Fahrer schwärmen davon, wie leise und schnell die Motoren beschleunigen, man braucht keine Gangschaltung kein Getriebe, keinen Vergaser und überhaupt kaum Reparaturen. Tesla ist zwar in der Anschaffung noch teuer, der Strom ist aber viel billiger, weil sein Wirkungsgrad doppelt so hoch ist wie bei einem Verbrennungsmotor. Die KFZ-Werkstätten fürchten sich schon, denn sie werden in Zukunft mit Reparaturen kaum mehr etwas verdienen, denn bei E-mobilen wird kaum etwas kaputt.

Eine IT-Firma in Zell am See schießt den Vogel ab und zeigt, was mit ein bisschen Hirnschmalz möglich ist. Als erstes sparten sie Stromkosten durch die Installierung von Solarpaneelen auf den Firmendächern. Die produzierten so viel Solarstrom, dass er an Nachbarfirmen verkauft werden konnte. Da immer noch zu viel Strom da war, installierte die Firma Stromtankstellen und schuf sich E-mobile an. Jeder Mitarbeiter und jeder Kunde durfte sein E-mobil kostenlos aufladen, während er arbeitete oder sich beraten ließ. Das sprach sich natürlich herum, brachte neue Kunden und ermunterte viele Kunden, auf E-mobile umzusteigen. Schlussendlich dachten sich die Ingenieure der Firma: „Warum teure Teslas kaufen, das können wir doch selbst viel besser“ Sie ließen alle überflüssigen Teile weg, die man für die E-Mobilität gar nicht braucht und konstruierten ein günstiges und elegantes E-mobil, dessen Teile sie im 3D-Drucker ausdrucken und selbst zusammenbauen. Das neue Gefährt geht gerade in die Serienreife und wird der Renner des heurigen Sommers werden, während Tesla mit seinem neuen Modell Lieferschwierigkeiten hat.

So einfach geht es, weil E-Motoren prinzipiell einfach und stabil sind.

Aber was ist mit der Reichweite? Die ist doch viel zu gering.

Drei Bastler-Brüder im rückständigen Mühlviertel haben dieses Problem längst gelöst und flüssigkeitsumströmte Batterien gebaut, die ein Mehrfaches der Kapazität der Tesla-Batterien haben. Heute haben E-mobile schon 500 km Reichweite, mit den Kreisler-Batterien werden es bald 1000km sein.

ABeer es gibt ja kaum Strom-Tankstellen und wenn man erst eine findet, steht man dort ewig. Stimmt nicht, sagt die Salzburg AG und baut in allen 119 Salzburger Gemeinden Supercharger, die ein Auto in 15-20 Minuten aufladen. Da geht sich locker ein Kaffee an der Raststätte aus und schon kann man weiterfahren.

Nachdem sich nun alle großen Autofirmen auf die E-Mobilität stürzen, werden in ein paar Jahren gebrauchte Benziner rasant an Wert verlieren, weil sie keiner mehr haben will. Mein Nachbar hat schon einen Super-Charger in seinem Carport, er kann jederzeit mit geladenem E-mobil wegfahren und macht auch seine Außendienste damit.

In Norwegen fährt bereits ein Drittel aller Autos mit Strom. Norwegen will bis 2025 die Verbrennungsautos von der Straße verbannen, obwohl es ein Ölförderland ist. Das Ziel wird leicht erreicht werden, weil E-mobile durch Steuererleichterungen gefördert werden und Benziner inzwischen in der Erhaltung zu teuer sind.

Aber was nutzt das E-mobil, wenn der Strom aus einem Kohlekraftwerk kommt?

Norwegen hat auf Grund seiner Berge so viel Wasserkraft, dass es den Strom bereits zu 100% ökologisch erzeugt. Es ist so viel Ökostrom übrig, dass sogar die Schiffe elektrifiziert werden. In allen Häfen werden die Schiffe mit Strom aufgeladen, für Fischer und Fähren reicht die Reichweite allemal. Kreuzfahrtschiffe fahren mit Hybridmotoren, wenn der Strom alle ist, schalten sie auf Schweröl um.

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