Es lebe der Sport

Olympische Winterspiele

Die XXIII. Olympischen Winterspiele finden in Pyeongchang vom 9. Bis 25. Februar 2018 statt. Zum 2. Mal in Südkorea – das erste Mal 1988 in Seoul.

Die Besten der Besten werden sich in wilde Medaillenkämpfe einlassen, und doch nur drei Glücklichen ist es beschert, am Siegerstockerl zu stehen. Und dort lässt die Goldene wiederum den zweiten und den dritten Platz hinter sich. Dabei trennt oft nur eine Hundertstelsekunde den Ersten vom Zweiten, oder – besonders bitter – den Dritten vom Vierten. Den „Blechplatz“ will keiner, da ist es gleich angenehmer, unter den ersten 10 zu sein. Knapp vorbei ist eben doch daneben.

olympische Ringe

Wer macht das Rennen?

Außerdem werden bei Olympischen Spielen immer wieder ganz eigene Kapitel geschrieben. Da steht auf einmal jemand im Rampenlicht, den man noch gar nie wahrgenommen hat und der Favorit ist gescheitert, vielleicht sogar aus dem Rennen gefallen oder weit abgeschlagenen auf einem anderen Platz.

Das berühmte „Stückchen Glück“ spielt neben Tagesverfassung, Material, Startnummer und Wetterverhältnissen keine unbedeutende Rolle.

Wir Normalsportler (oder gar nur Betrachter von sportlichen Ereignissen am Bildschirm) sind meilenwert von diesen Leistungen entfernt und wären absolute Spitzenklasse, wenn wir so unterwegs wären, wie hier die Teilnehmer auf den letzten Plätzen.

Sport für die „Normalos“

Aber darum geht es ja nicht, sondern sich doch einigermaßen zu bewegen, um auch im Alter noch rüstig zu sein. Wer bei Zeiten darauf schaut, dass er seinem Körper Gutes tut, (natürlich gehört da auch Essen und Trinken dazu, ich bin doch kein Asket, aber eben nicht nur!) der wird auch im fortgeschrittenen Alter noch beweglich und fit sein.

Es braucht keiner ein Marathonläufer werden oder stundenlang ein Sportprogramm absolvieren. Warum sind gerade jetzt die Fitnesscenter voll und verkaufen alle möglichen Geschäfte Sportartikel am laufenden Band? Weil alle glauben, nach den etwas zu üppigen Weihnachtsfeiertagen werden sie nun in Windeseile rank und schlank. Oder der Vorsatz zum Jahreswechsel war ein so schlampig dahingesagtes „ab jetzt will ich was tun“. Was dabei herauskommt? Dass nach ein paar Wochen wieder viel Platz im Studio ist, weil etliche Personen das Sportprogramm wieder beendet haben.

Kleine Schritte, große Wirkung

Sinnvoller ist es sich kleine Schritte vorzunehmen. Nicht jeder Meter muss mit dem Auto bewältigt werden, einmal per Rad oder zu Fuß unterwegs sein und schon ist Bewegung drinnen. Oder den Liftknopf ignorieren und ins achte Stockwerk zu Fuß gehen – wer braucht da einen Stepper?

Sport muss Spaß machen, sonst bringt er nichts. Nur wer mit Freude dabei ist, wird den inneren Schweinehund bekämpfen und Mühen auf sich nehmen. Kleine Ziele sind leichter zu erreichen als große. Man muss nicht gleich 10 kg abnehmen, beginnen wir doch mit 1 kg, Steigerung nach oben geht immer. Marcel Hirscher ist auch nicht gleich die Streif runtergefahren und Dominic Thiem ist mit keinem goldenen Tennisschläger auf die Welt gekommen. Ohne Fleiß gibt es keinen Preis, schon gar nicht beim Sport.

Olympische Ringe

Los geht’s!

Aber mit einem machbaren Sportprogramm – sprechen wir gar nicht von Leistung – und dazu gehört schon ein Spaziergang, trägt man dazu bei, dass der Körper jung und beweglich bleibt. Eine abwechslungsreiche Ernährung dazu und schon fühlt man sich fitter und gesünder. Und dieses Glücksgefühl strahlt man auch aus. Der Mensch wirkt fröhlicher und zufriedener, die Haut gleich frischer und rosiger.

Also dann, nur Mut! Kleine Ziele setzen und sich freuen, wenn man sie schafft! Der Ehrgeiz wird von selbst geweckt, ganz bestimmt!

Es lebe der Sport
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