Ein Osternest ohne Eier und Schokolade?

Ein Osternest ohne Eier und Schokolade? Dann gleich eine Beziehung ohne Sex!

Sie haben Recht! Es ist durchaus beides möglich, aber macht es auch Spaß? Ich sehe durchaus ein – eine Beziehung ändert sich im Laufe der Jahre. Frischverliebte betreiben den Matratzensport sicher öfter als langjährige Ehepartner. Aber – wie so oft im Leben – Qualität statt Quantität, lautet dann die Devise. Was nicht heißt, dass jugendliche Liebhaber keine Qualität bieten – so Schluss mit diesen Überlegungen, das ist schließlich nicht das Thema dieses „Osterblogs“!

Osternest mit Eiern

Was darf ins Osternest?

 

Natürlich bunte Eier, womit soll man denn sonst Eierpecken? Meines Wissens nach gibt es verschiedene Arten des Färbens und es ist bestimmt schön, wenn in der Karwoche ein gemeinsames Familienereignis daraus gemacht wird. Aber ich persönlich erinnere mich noch mit Schaudern an das „Eau d‘Essig“, dieses „herrliche“ Parfum, das dann tagelang zu riechen war und die Wohnung penetrant durchdrang.

Und irgendwie waren die Farben anderer Eier immer kräftiger und schöner. Daher kaufe ich schon lange meine Ostereier beim Händler meines Vertrauens. Sie sind immer frisch und genau auf den Punkt, gehen leicht von der Schale und bieten optisch genau das, was man von einem schönen Osterei erwartet. Und ich brauche mich nicht länger solchen Fragen auszusetzen: „Mama, was ist das denn für ein Ei? Hässliches Rotbraun. Und das Weiße vom Ei hat Farbe angenommen, warum? Das esse ich nicht! Und wieso ist der Dotter nicht so gelb wie beim Ei vom…?“

 

Ist das Ei nun „gesund“ oder nicht?

 

Dass Eier den Cholesterinspiegel erhöhen wurde widerlegt, zumindest bei normalem Essverhalten – ein Ei pro Tag ist erlaubt. Eier sind hochwertige Lebensmitteln mit vielen Vitaminen. So kommen zum Beispiel alle neun essentiellen Aminosäuren in einem Ei vor, Vitamine wie A, E, B (Folsäure), D und K, Zink, Magnesium, Eisen – und viele mehr, alle gesammelt in so einem kleinen Ei! Hammer!

Natürlich ist wie überall eine normale Ernährung Voraussetzung, dass das Ei auch gesund bleibt. Aber wer mag denn 10 Hühnereier pro Tag essen? Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Mein Schwiegervater neigte zur Übertreibung. Wenn Ostern war, dann konnte es schon vorkommen, dass er etliche Stück verputzte. Aber ebenso hatte er seine „Olivenöl-Trinkphase“ und seine „Tunfischzeit“ – und geschadet hat’s ihm nicht. Bis ins hohe Alter erfreute er sich bester Gesundheit.

 

Aber Ostern findet ja nur an ein paar Tagen statt, ist somit ein begrenzter Zeitraum, und wenn der Eiervorrat aufgebraucht ist, dann normalisiert sich der Eierverbrauch meistens von selbst. Das tägliche Ei – zum Beispiel beim Frühstück – ist nicht schädlich. Oder einmal ein hartes Ei als Pausensnack oder im Sport – sicher gesünder als diverse Milch- oder Joghurtprodukte, die zwar Kinderaugen zum Strahlen bringen, weil so bunt, so lustig etc. aber auch weil so zuckerhaltig, künstlich usw.

 

Ein guter Rat: Sprechen Sie sich mit Omas, Tanten, Verwandten ab! Jeder meint es gut und legt Eier ist das Nest fürs Enkerl oder Patenkind. Bei drei Kindern und zwei Omas sind das dann schon ca. 30 Stück Hühnereier! Rechnen Sie selbst hoch, was dabei herauskommen kann. Und ein Kühlschrank mit dutzenden von Eiern ist nicht lustig! So viele Rezepte gibt es gar nicht, um dieser Menge Herr zu werden!

 

Resümee zum EI:

 

Es darf ins Osternest!

Natürlich gibt es noch Vieles über das Ei zu erzählen. Wie man seine Frische testet, die Vorteile des Bio-Eis, Eierspeisen & Co – aber das können Sie gerne auf anderen Internetseiten oder in der Fachliteratur nachlesen. Ich widme mich nun der Schokolade.

 

Schokohase & Co ins Osternest?

Schokohase im Osternest

Ja, ja und nochmals ja! Genau wie das Ei hat auch der Schokoladehase seine Berechtigung. Ob Sie nun den mit dem Glöckchen bevorzugen oder einen im lila Outfit – das ist Geschmacksacke. Mir ist immer noch die normale Vollmilchschokolade am liebsten, ohne Zusätze von bunten Schokolinsen, Erdbeerjoghurt oder Nüssen. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual – jedem das Seine!

 

Schokolade macht dick?

Schokolade macht glücklich?

 

Ganz einfach ausgedrückt: Ein Stück Schokolade macht nicht dick, eine Tafel Schokolade schon! Das weiß aber auch jeder, allzu viel ist eben zu viel. In Maßen zu genießen, darauf kommt es an. (Wie beim Sex, ach, das hatten wir ja schon).

Und wer sich viel bewegt und ansonsten ausgewogen ernährt, der darf auch ein zweites Stück naschen!

Der Gehalt an Zucker und Fett ist bei jeder Schokolade anders, hier kann man schon darauf achten, was enthalten ist. Aber ehrlich – wem schmeckt Schokolade wirklich, die fast nur aus Kakaobohnen besteht? Mir nicht!

 

Schokolade – ein Genussmittel?

 

Der Schoki soll ja nicht unbedingt als Ernährungsmittel gelten, sondern zählt zu einem Genussmittel und ist für mich „eine kleine Belohnung“.

 

„Zart und schmelzend, unheimlich sinnlich zerging das Stück auf der Zunge und sorgte für eine Geschmacksexplosion. Den Gaumen kitzelte ein Hauch von Chili und der Duft von frischen sonnengereiften Erdbeeren hingt an meinen Lippen, die kaum genug bekommen konnten“.

 

Nein, das ist nicht der Beginn eines Dreigroschenromans, aber so könnte der Genuss eines herrlichen Stückchens Schokolade beschrieben werden. Die Glückshormone (Serotonin, bitte kommen!) werden geweckt! Lasst sie nur aufwachen!

 

Also, es heißt auch: Schokolade ist leistungsfördernd, Schokolade ist luststeigernd (was denn nicht!), Schokolade sorgt für Pickel, Schokolade löst Migräne und Allergien aus, Schokolade sorgt für Verstopfung und, und, und…

 

Sie werden es selbst wissen, ob etwas auf Sie zutrifft oder nicht. Wenn einem der oder die Liebste mit einem süßen Hasen überrascht, dann kann das luststeigernd sein. Vielleicht ist er ja unter dem Kopfpolster versteckt? Ein Pickel mehr? Vielleicht, aber das war die Sache wohl wert, oder?! Kommt die Migräne nicht doch von dem einen Glas Rotwein zu viel? Und Nüsse oder Mandeln sind ja schließlich nicht in jeder Schokolade! Und wenn der Darm nicht will – wer hat gesagt, dass Sie alle drei Riesenhasen auf einmal aufessen müssen?

 

Resümee zum SCHOKOLADEHASEN:

Er darf ins Osternest!

 

„Über Nebenwirkung fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker“

 

Ich wünsche alle Lesern ein frohes Osterfest mit hoffentlich brauchbarem Wetter, ein fröhliches Eierpecken und einen genussvollen Umgang mit den süßen Schätzen in Ihrem Osternest!

Ein Osternest ohne Eier und Schokolade?
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