Lebenslang Prävention erleben: DAS PROGRAMM
Das vollständige Programm zum Präventionsfest Klosterneuburg 2011 finden Sie hier.
Das ÖAPG - Lebensphasen – Konzept: THEMEN & SCHWERPUNKTE
Um Gesundheitsvorsorge – von der Kindheit bis ins hohe Alter – zu einem entscheidenden Lebensinhalt zu machen, vermittelt das innovative Kommunikationskonzept wichtige Themen zielgruppenspezifisch und bedürfnisorientiert für alle Lebensphasen (Setting-spezifischer Ansatz).
Neben Grundlagen wie Ernährung, Sport& Bewegung, Vorsorge, Präventivmedizin, bildet auch die Psychosoziale Gesundheit in allen Settings ein Schwerpunktthema.
Unsere Zielgruppen:
- Frauen und Männer
- Mütter und Schwangere
- Kinder
- Jugendliche und junge Erwachsene
- Mitarbeiter & Arbeitgeber
- Hausfrauen
- Senioren
I. Gesunder Start ins Leben – Kinder (0-10 Jahre)
Kinder brauchen ein gesundes Fundament damit sie zu gesunden und starken Erwachsenen heranwachsen können. Eltern, Erziehungsberechtigte und Pädagogen haben die wichtige Aufgabe, ein förderndes Umfeld für ihre Kinder zu schaffen, durch die eigene Vorbildwirkung und erzieherische Maßnahmen, positive Einstellungen und Verhaltensweisen zu Leben und Gesundheit zu prägen. Denn was in der Kindheit gelernt wird, bleibt über die gesamte Lebensspanne hinweg wirksam.
Schwerpunkte:
- Reichhaltige und frische Ernährung
- Bewegung: Grundlage für eine gesunde Körper- und Gehirnentwicklung
- Förderung geistiger, sozialer und emotionaler Entwicklung
- Sozialisation im Kindesalter: Gesunde Lebensräume und soziale Beziehungen
II. Herausforderungen und Gefahren auf dem Weg zum Erwachsenwerden - Wie Jugendliche sich dafür rüsten können - Kinder & Jugendliche (11-18 Jahre)
Kaum sind die Kinder dem Gröbsten entwachsen, warten auch schon die nächsten Herausforderungen: Die Pubertät ist eine Entwicklungsphase, die für die Jugendlichen mit der Bewältigung von vielfältigen sozialen und identitätsstiftenden Anforderungen und Aufgaben verbunden ist. Riskante Verhaltensweisen als Ausdruck des natürlichen Probier- und Neugierverhaltens sind ein wichtiger Bestandteil dieses Lebensabschnittes, können aber schnell zu kritischen Gewohnheiten (z.B. Süchte, Ängste,…) werden -mit ernsthaften gesundheitlichen Folgen. Zwischen Abenteuerlust und Risiko besteht oft nur ein schmaler Grat. Befähigende Maßnahmen, wie die Stärkung und Bildung von persönlichen Ressourcen und Schutzfaktoren, ermöglichen den jungen Menschen bei diesem schwierigen Balanceakt, ihr Gleichgewicht zu finden.
Risikokompetenz vermittelt ein gesundes Bewusstsein für Grenzen und gefährliche Verhaltensweisen, um mit reizvollen aber risikobehafteten Versuchungen souverän umgehen zu können.
Schwerpunkte:
- Gesundes Ess- und Ernährungsverhalten
- Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung
- Beziehungen zum anderen Geschlecht/Sexualität
- Gesunder Umgang mit modernen Medien
- Gewalt, Mobbing & Bullying (Spezialthema: „Cybermobbing“)
- Süchte (Alkohol, Nikotin, Drogen)
III. Erwerbsfähig bis ins hohe Alter – Erwachsene (18-60+)
Einen sehr großen Teil seines Lebens verbringt der Mensch arbeitend. Voraussetzungen, um seinen Beruf bis ins fortgeschrittene Alter zufrieden, motiviert und produktiv ausüben zu können, bilden eine gute Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Diese langfristig zu erhalten, ist eine gemeinsame Verantwortung von Mitarbeitern und Arbeitgebern. Ein aktiver und gesunder Lebensstil, über das Arbeitsleben hinaus, gibt dem Menschen jene Energie, die er für die tägliche Ausübung seines Berufs braucht („Work-Life-Balance“). Unternehmen tragen die Verantwortung für Arbeits- und Betriebsklima, sodass ein gesundheitsfreundlicher Lebensraum entsteht, wo Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter ganzheitlich gefördert werden. Arbeit als Gesundheitspotenzial zu erkennen und zu nutzen garantiert Arbeitsfreude und Motivation, und ermöglicht es dem Einzelnen, länger im Arbeitsprozess zu verweilen und dabei erfolgreich zu bleiben!
Schwerpunkte:
- Work-Life Balance: Innere Balance und Wohlbefinden
- Berufs- versus Freizeitstress
- Förderung und Entwicklung von Humankapital: Erhaltung der Gesundheits- und Leistungsfähigkeit
- Burn-Out, Erschöpfungszustände und Belastungsstörungen
- Generationenmanagement und alternsgerechtes Arbeiten
- Doppelbelastung von Berufs- und Familienleben
IV. Lebenswert alt werden – Generation 60+
Alter bedeutet Entschleunigung, aber nicht Stillstand. In diesem Lebensabschnitt können die Früchte des jahrelangen Erwerbslebens geerntet werden und es beginnt eine Zeit des selbstbestimmten Lebens. Dieses Mehr an Freizeit individuell gesundheits- und lebensbewusst zu gestalten ist Chance und Voraussetzung für lang anhaltende Gesundheit und ein erfülltes Leben im Alter. Neben dem Körper ist auch auf „Nahrung für Seele und Geist“ zu achten: Freude und Sinnstiftung durch neue Aufgaben und Ziele und die Pflege sozialer Beziehungen sind für Gesundheit und Wohlbefinden ebenso wichtig wie die Erhaltung körperlicher Fitness. Zusammengenommen bilden sie die Grundlage für eine möglichst lange Unabhängigkeit und Selbstständigkeit.
Schwerpunkte:
- Geistige Ressourcen und kognitive Fähigkeiten
- Sozialkapital und Sozialisierung im Alter
- Altersfalle Mangel- und Fehlernährung
- Die richitige Gesundheitsvorsorge
- Altersassoziierte Erkrankungen: Alzheimer und Demenz, Parkinson, Arteriosklerose, Osteoporose
- Leben im Alter: Selbstbestimmtes Altern, Unabhängigkeit und Selbstständigkeit