Definition
Gesundheit ist „ein Zustand des vollständigen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten oder Behinderungen“(1) . |
Gemäß ihrem sprachgeschichtlichen Ursprung zielt Präventivmedizin primär darauf ab, Krankheiten zu verhindern. Im Gegensatz zur kurativen oder „Reparaturmedizin“, die Krankheiten kuriert bzw. heilt, setzt Prävention (zeitlich) vor dem Auftreten einer Krankheit an und versucht durch entsprechende Interventionsmaßnahmen (z.B. Aufklärung und Information über Risikofaktoren und Früherkennung) die Menschen vor negativen gesundheitlichen Folgen zu bewahren (2).
Gesundheit ist aus präventivmedizinischer Sicht ein komplexer Zustand, der durch die Wechselwirkung von biologisch-organischen, psychischen und sozialen Einflussfaktoren bestimmt wird. Dieses ganzheitliche Verständnis führt zur Ausweitung des Gesundheitsbegriffs von medizinischen auch auf soziale und politische Rahmenbedingungen. Weil sich das Krankheitsspektrum heute von akuten hin zu chronischen Erkrankungen - sog. „Zivilisationskrankheiten“ wie Herz- und Gefäßkrankheiten, Diabetes, Übergewicht - sowie von körperlichen zu mentalen und psychischen Störungen hin verschiebt, gewinnen präventive Konzepte in der Medizin eine immer größere Bedeutung.
Oft genügen einfache Veränderungen der Lebensgewohnheiten, um deutliche Verbesserungen der gesundheitlichen Ergebnisse und der Lebenserwartung zu erreichen.
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